Topfennockerl

Topfennockerl

Eine Hauptspeise, die normalerweise durch Marmelade, Fruchtmus oder Sirup einen süßen Touch bekommt. Grundsätzlich spricht aber nichts dagegen, Topfennockerl auch mal mit einer pikanten Sauce zu versuchen. Be bold, be brave.

Zutaten-Check: Topfen – Mehl – Brösel – Eier – Butter – “fruchtiges oder süßes Zeug” – Grieß

Ausrüstung: großer Topf, Pfanne, Schaumlöffel hilfreich

Schwierigkeit: Simpel, gut für Kochen-mit-Kindern geeignet

How To

Den Topf mit Wasser halb füllen und ähnlich einem Nudelkochwasser salzen – keine Angst, auch wenn die Nockerl schlussendlich mit süßem Zeug genossen werden sollen, muss das Kochwasser ausreichend salzig sein. Da wir ja wissen, dass ein beobachteter Topf niemals zu kochen beginnt, gleich jetzt anheizen.

  • 250 g Topfen (20% F.i.T. [nicht zu verwechseln mit FIT!] eignet sich am besten – je mehr Fett im Topfen, desto breiiger die Nockerl; Bröseltopfen macht einen einfach zu handhabenden Teig [kindermithilfetauglich!] aber auch festere, nicht so flaumige Nockerl)
  • 4 Esslöffel Mehl
  • 5 Esslöffel Grieß
  • 3 Esslöffel Brösel
  • 2 Eier
  • Prise Salz

Alles zusammen in die Rührschüssel geben und gut mischen. Die Reihenfolge ist unkritisch, da kann nichts passieren. Mit einem Löffel und der Handfläche Nockerl formen. Profis, solche, die wie Profis aussehen wollen, oder Menschen mit Gatsch-Aversie nehmen zwei Löffel. Maximal hühnereigroß, eher kleiner, sonst werden sie nicht durch. Auf einem Teller sammeln, nicht übereinander stapeln, die verschmelzen wieder…

Sobald das Wasser kräftigt kocht, die Nockerl hinein werfen. Hitze reduzieren, damit sie nur leicht weiter köcheln. Es sollte nur eine Schicht von Nockerln im Topf sein, sonst kleben sie zusammen. Im Zweifelsfall in zwei Durchgängen kochen! (Wasser kann natürlich für den zweiten Durchgang weiter verwendet werden.)

8 Minuten kochen. Sollten sie am Topfboden kleben, vorsichtig lösen, am besten durch Rütteln am Topf. Wenn sie fertig sind, schwimmen sie obenauf. (Achtung, Implikationen dürfen nicht umgekehrt werden – nur weil sie schwimmen, müssen sie noch nicht fertig sein.)

Inzwischen kann man schon die Butterbrösel vorbereiten.

  • ca. 50 g Butter in der Pfanne schmelzen
  • Brösel nach belieben zugeben und schwenken, bis sie etwas Farbe nehmen.
  • 10 g Zucker (oder mehr, je nachdem wie süß die Sauce ist) zugeben, Hitze verringern. Der Zucker macht die Brösel deutlich anbrenngefährdeter, mit etwas Geschick bekommt man aber auch ein zartes Karamellaroma rein.
  • Zimt, Kardamom nach belieben

Die Nockerl direkt aus dem Kochwasser noch heiß in den Butterbröseln wälzen. Der Schaumlöffel hilft enorm beim Fischen. Mit Marmelade, Apfelmus, Dicksäften, Ahornsirup, Honig oder auch nur Puderzucker servieren.

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