Guglhupf oder Gugelhupf? Öl oder Butter?

Guglhupf oder Gugelhupf? Öl oder Butter?

Der klassische Gugelhupf wird mit Öl als Fettkomponente im Teig zubereitet und natürlich mit e vor dem l geschrieben. Puh, das ging ja schnell mit dem Richtigstellen. Jetzt hab wir es hinter uns. Warum dann die ganze Aufruhr? Weil ich aus nicht näher erklärbaren Gründen immer versucht bin, besagtes e entfallen zu lassen und weil ich Butter deutlich lieber habe als Öl. (Übrigens auch lieber als öl.) Wenn an einem Fleck gleich zwei Abweichungen von der Norm sich treffen, dann erregt das Aufmerksamkeit bei mir. Was ist da los? Ein Hinweis auf Außerirdische? Die Freimaurer? Nein, hier liegt die Sache einfacher. Mein Es will einfach, dass ich Gugelhupfe mit Butter zubereite und zwecks klarer Unterscheidbarkeit dann Guglhupf nenne. So einfach kann’s sein.

Super flaumig und locker durch den extra Eiklarschaum, obwohl wenig Backpulver drinnen ist. Leicht Zucker-reduziert – wer es wirklich süß will, kann mehr Zucker in der Dotter – Butter Fraktion verwenden.

In Höhenlagen ist mit Staubzuckerverwehungen zu rechnen

Zutaten-Check Butter – Eier – Zucker – Mehl – Backpulver – Milch; ganz nett wären auch gemahlene Nüsse, Rosinen, Zitronenabrieb

Ausrüstung DIE Form, Backofen, Mixer / Küchenmaschine

Schwierigkeit mittel – viele Schüsseln aber nicht wirklich schwierig

How To

  • 5 Eiklar
  • 100g Zucker

Eiklar mit dem Mixer oder der Küchenmaschine etwas “anschlagen”, dann den Zucker langsam zugeben und fertig steif schlagen. Die Küchenmaschine kann das gerne im Hintergrund tun.

  • 250g Butter – oder etwas weniger, wenn Nüsse rein kommen, siehe unten
  • 5 Dotter
  • 120g Zucker, kann teilweise durch Holundersirup ersetzt werden, dann Milch entsprechend reduzieren
  • Zitronenabrieb

Alles in eine Schüssel werfen und mischen oder mischen lassen.

  • 300g Mehl, am besten 250 Weizen universal + 50g Weizen Vollkorn
  • optional gemahlene Nüsse (Hasel und Wal sind erprobt, sollte aber mit fast allen Nüssen funktionieren), max. 150g, dann nur 200g Butter und insgesamt 250g Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver (ca. 8g)

Mit einer Gabel durchschaufeln. Das Backpulver im trockenen Mehl zu verteilen mag altmodisch erscheinen, hilft nach meiner Erfahrung jedoch, wenn Nüsse und Vollkornmehl im Spiel sind.

  • geschlagenes Eiklar
  • Butter – Dotter Masse
  • Mehlmischung
  • 125 ml Milch oder weniger, wenn Holundersirup in der Buttermasse ist
  • 20 ml Alkoholisches, z.B. Rum
  • Rosinen, so viel man will

Alles zusammen mischen. Am einfachsten geht’s, wenn man Milch und Rosinen zuerst unter die Buttermasse rührt und dann Mehl und Buttermasse auf den Eischaum gibt. Geht natürlich nur, wenn man in einer ausreichend großen Schüssel angefangen hat. 😏 Ein großer Kochlöffel ist das Werkzeug der Wahl, im Schneebesen bleibt der Teig eher kleben.

Langsam backen, damit der Hupf gleichmäßig durch wird. Ein speckiger Kern ist kulinarisch unerfreulich und ziemlich peinlich, wenn man mit dem Guglhupf beim Kaffeekränzchen reüssieren will. 160°C Heißluft für 50 Minuten hat sich bewährt.

One thought on “0

  1. Super Photos👍
    Die Sprachgelehrten mögen über den richtigen Namen streiten, im der Rezeptsammlung etablierte sich dieses Rezept aber schon längst als DER Guglhupf.

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